Artenschutzprojekt Zwergohreule

Die Erhaltung und Erneuerung der Kulturlandschaft und den Lebensraum der Zwergohreule

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Nistkasten für Zwergohreule

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 1. Materialbedarf

Gut getrocknetes Nadelholz, Maße 145 x 18 cm, Stärke 24 mm, Nägel und 2 Holzschrauben, ca. 90 mm, einige Dachpappnägel für das Plastikdach

 
 

2. Zusammenbau: (vgl. Skizze)

Die angegebenen Maße gelten nur bei einer Brettstärke von  ca. 24 mm. Ansonsten ergeben sich andere Maße bei der Vorderwand und dem Boden. Der Zusammenbau erfolgt in der Reihenfolge: 1, 2; 3, 6, 4, 5.;

Die Hinterwand sollte an der Dachauflage etwas angeschrägt werden, damit kein zu großer Spalt entsteht.

Als Öffnungsmechanismus (Nageldurchschlag = ND) dienen 2 Nägel, die auf gleicher Höhe durch die Seitenwände in die Vorderwand geschlagen werden. 2 weitere Nägel werden umgebogen und dienen als Verriegelung (NV = Nagelverriegelung).

3. Feuchtigkeitsschutz:

Ein Schutzanstrich gegen Nässe ist normalerweise nicht erforderlich.

Wer Nistkästen vor Nässe schützen möchte, kann die Außenseite der Bretter hobeln (damit das Wasser keine zu große Angriffsfläche hat)  Der Innenraum bleibt immer unbehandelt. Die üblichen Holzschutzmittel bitte nicht verwenden, da sie giftige Dämpfe ausdünsten und Alt- wie Jungvögel schädigen können.

Das Dach wird bei unseren Kästen mit einem       3 mm starkem Plastik eingedeckt welches auch genügend Überstand haben sollte.

Die Außenwände werden mit einem Gasbrenner dunkel gebrannt damit die neuen Nistkästen nicht so auffallend „leuchten“

 

 4. Aufhängen:

Generell sollten Nistkästen nur dort aufgehängt werden, wo im Nahrungsrevier der Vögel keine Pflanzenschutz- und Insektenvernichtungsmittel verwendet werden. Die Vögel nehmen sonst die vergifteten Insekten auf, werden schwer geschädigt oder gehen jämmerlich zugrunde.

Der Kasten für die Zwergohreule sollte in 4-6 m Höhe hängen und nicht allzu starken Wettereinflüssen wie Sonne, Wind und Regen ausgesetzt sein. (Dort wo die Bäume am dichtesten sind.)

5. Reinigung:

Im Herbst werden die alten Nester entfernt und bei starker Verschmutzung mit einer Spachtel und einem Pinsel gesäubert. Für die Eulen muß auch wieder neues Nistmaterial eingebracht werden. (kleines Häckselgut)

Den Kasten niemals mit Chemikalien reinigen!

Falls bei der Säuberung überwinternde Haselmäuse, Siebenschläfer, Hummeln oder Hornissen angetroffen werden, bitte nicht stören; auch ,ihnen mangelt es an Nistplätzen. Wenn sie im Frühjahr ,,ausgezogen" sind, kann das alte Nest entfernt werden.

6. Einflugloch:

Für die Zwergohreulen ist ein Durchmesser des Einflugloches von 7 bis 7,5 cm erforderlich. Die gleiche Bauart von Nistkästen eignet sich aber auch für andere Vogelarten. Es müssen jedoch unterschiedlich große Einfluglöcher gebohrt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

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